E-Mails versenden kann jeder und auch Newsletter sind ja eigentlich kein Problem oder?
Wenn da nicht immer diese Spamfilter wären und diese seltsamen Meldungen, dass eine Mail nicht ankam.

Wir zeigen Ihnen worauf Sie bei E-Mail Newslettern achten müssen, die Sie z.B. über Act! E-Marketing, OUTREACH|IT oder ähnliche Tools versenden.

Die zentrale Frage: Meine versendeten E-Mails landen im Spamordner – Warum?

 

Dafür gibt es mehrere Gründe. Man kann nicht sagen woran es genau liegt, da verschiedene E-Mail Clients unterschiedliche Spam-Algorithmen verwenden.
Wir haben jedoch die wichtigsten Kriterien aufgelistet, auf die Sie achten sollten:

  1. Betreff nicht zu werblich
    Der Betreff einer E-Mail ist einer der ersten Textkörper die ein Spamfilter überprüft. Dabei sollten Sie darauf achten keine sexistischen Begriffe zu verwenden. Auch sollten Sie den Betreff nicht zu werblich definieren. [spoiler title=’Hier haben wir noch ein paar Betreff-Beispiele aufgelistet, auf die zum Beispiel der Microsoft Junk-E-Mail-Filter reagiert.’ collapse_link=’true’]Die ersten 8 Zeichen von Von sind Ziffern
    Betreff mit „Werbung“
    Textkörper mit „Geld zurück“
    Textkörper mit „Karten akzeptiert“
    Textkörper mit „Anweisungen zum Entfernen“
    Textkörper mit „Extraeinkommen“
    Betreff mit „!“ UND Betreff mit „$“ Betreff mit „!“ UND Betreff mit „kostenlos“ Textkörper mit „.000“ UND Textkörper mit „!!“ UND Textkörper mit „$“
    Textkörper mit „Lieber Freund“
    Textkörper mit „kostenlos?“
    Textkörper mit „kostenlos!“
    Textkörper mit „Garantie“ UND (Textkörper mit „Zufriedenheit“ ODER Textkörper mit „absolut“)
    Textkörper mit „Weitere Informationen“
    UND Textkörper mit „besuchen“ UND Textkörper mit „$“
    Textkörper mit „WERBEAKTION“
    Textkörper mit „einmalige Mail“
    Betreff mit „$$“
    Textkörper mit „
    Textkörper mit „bestellen Sie heute”
    Textkörper mit „bestellen Sie jetzt!“
    Textkörper mit „Geld-zurück-Garantie“
    Textkörper mit „100% zufrieden“An mit „Freund@“
    An mit „öffentlich@“
    An mit „Erfolg@“
    Von mit „Vertrieb@“
    Von mit „Erfolg.“
    Von mit „Erfolg@“
    Von mit „mail@“
    Von mit „@öffentlich“
    Von mit „@savvy“
    Von mit „Profit@“
    Von mit „hallo@“
    Textkörper mit „ mlm“
    Textkörper mit „@mlm“
    Textkörper mit „///////////////“
    Textkörper mit „per Scheck oder Überweisung“Filter für nicht jugendfreien Inhalt Betreff mit „xxx“
    Betreff mit „über 18“
    Betreff mit „über 21“
    Betreff mit „Erwachsene“
    Betreff mit „Nur für Erwachsene“
    Betreff mit „ab 18“
    Betreff mit „18+“
    Textkörper mit „über 18“
    Textkörper mit „über 21“
    Textkörper mit „müssen 18 sein“
    Textkörper mit „Nur für Erwachsene“
    Textkörper mit „Web für Erwachsene“
    Textkörper mit „müssen 21 sein“
    Textkörper mit „Erwachsene“
    Textkörper mit „18+“ Betreff mit „erotisch“
    Betreff mit „Erwachsene“
    Betreff mit „ Sex“
    Textkörper mit „xxx“
    Textkörper mit „xxx!“
    Betreff mit „kostenlos“ UND Betreff mit „erwachsen“ Betreff mit „kostenlos“ UND Betreff mit „Sex“
    Quelle: http://www.absolit.de/[/spoiler]
  2. Vermeiden von Beschwerden
    Die größeren Anbieter bieten dem User die Möglichkeit eine E-Mail als “Spam” zu markieren. Das hat Auswirkungen auf zukünftige Mails die von Ihnen kommen, da der Spamfilter Sie schneller als Spam listet. Achten Sie darauf, dass Sie dem Rezipienten eine einfache Möglichkeit bieten sich von dem Newsletter abzumelden um solche Beschwerden zu vermeiden.
  3. Adressbuch eintragen
    Adressen die beim Rezipienten im Adressbuch eingetragen sind, werden garantiert nicht als Spam gewertet. Fragen Sie also bei Gelegenheit den Rezipient, ob er Sie ins Adressbuch einträgt.
  4. Liste Pflegen (bounces)
    Aktualisieren oder entfernen Sie Adressen, deren E-Mail zurückkommt (bounced). Rückläufer sind für Provider ein wichtiger Indikator für Spamlisten.
  5. Vor versenden Spamtests durchführen
    Versenden Sie Ihren Newsletter vorher an verschiedene E-Mail Clients um zu testen, ob Ihre Mail als Spam gelistet wird oder nicht.
  6. Sauberes HTML
    Vermeiden Sie Rechtschreibfehler und achten Sie auf Ihre E-Mail HTML-Struktur falls Sie mails über spezielle Tools erstellen. Gerade die “Spammer” haben oft eine unsaubere Struktur und strotzen vor Rechtschreibfehler. Daher wird auch dieser Punkt von Providern mit berücksichtigt.
  7. Senden von einem Zertifizierten Versandserver
    Der einfachste Weg, seriöse Serienmails zu erkennen, ist die IP-Adresse des Versandservers. Steht dieser auf der Liste der registrierten und zertifizierten Versender legaler Massenmails, muss die Mail nicht von dem relativ unscharf arbeitenden Spamfilter geprüft werden. Newsletter von zertifizierten Versendern werden am Spamfilter vorbei direkt ausgeliefert. Da die Zertifizierung jedoch aufwändig ist, arbeiten die meisten Unternehmen über die zertifizierten Server von Dienstleistern. Hier ist die Liste der von der Certified Senders Alliance CSA zertifizierten Unternehmen.

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